bangkok

Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009Thailand 2009

Von Vientiane ging es mit dem Bus zurück nach Thailand, genauer Nong Khai. Fahrtzeit mit Visa-Organisation etwa 1h30 Minuten. Kurz vor der Freundschaftsbrücke wurde vom Rechtsverkehr (Laos) auf Linksverkehr (Thailand) gewechselt. Mein Busfahrer war vermutlich Laote, zumindest hat er sich auf der Thailand-Seite angeschnallt, in Laos ist er ohne Gurt gefahren (viell. gibts da aber auch rechtliche Gründe für?).

In Nong Khai wollte ich eigentlich 2 Nächte bleiben, mich ein bisschen erholen und den Rest meiner Reise planen… vor Ort entschied ich mich aber radikal um, ließ mich von einem TukTuk-Fahrer zur Hauptattraktion, (einem skurillen Skulpturenpark), bringen und von dort aus direkt zum Bahnhof. Dort buchte ich ein Nachtzugticket nach Bangkok(!) und skippte den eigentlich noch geplanten Besuch im Nationalpark sowie Ayuttayah komplett. Das hätte kein Reisepartner mitgemacht… ;)

Am Bahnhof in Nong Khai besuchte ich während der Wartezeit die Bibliothek, welche in 2 ausgebauten Zugwaggons untergebracht ist. Englische Bücher gabs keine, so verbrachte ich die Zeit bis zur Abfahrt (immerhin 3h Wartezeit) in einer der Thai-Fressbuden. Dort kam ich mit einer amerikanischen Familie ins Gespräch, die in Nong Khai als Missionare arbeiten und mir von ihrer Arbeit und ihrem Verhältnis zu Gott berichteten…

Zugfahrt skippe ich jetzt einfach mal… Ankunft in Bangkok gegen 07:30 Uhr, mit dem TukTuk ging es dann mitten in die Shopping-Mall-Area, wo ich ein bisschen teurer (400B) unterkam, dafür aber direkt vor der Haustür das neue Cultural + Art Center, eine Skytrain-Station und die größten Shoppingmalls vorfand. In letzteren verbrachte ich dann auch nahezu den kompletten Tag.


Thailand 2009

Am nächsten Tag wollte ich ins Cultural Center, stand aber (Montags Ruhetag) vor verschlossenen Türen. Also ging es mit dem Skytrain ins Sukhumvit-Viertel. Mein Abendessen besorgte ich im Food Market eines benachbarten Shoppingcenters und sah zufällig, dass im Kino gerade die Internationalen Filmfestspiele stattfanden. Ein deutscher Film war auch mit dabei, “Alle anderen“, über den ich in Deutschland schon gelesen hatte. Das Ticket (für den nächsten Tag) kostete mich 100B… was angesichts der ultramodernen Kinos mit superbequemen Sesseln wirklich spottbillig war.

Abends las ich mir die Kurzbeschreibungen der Filme durch und blieb bei “Sawasdee Bangkok” hängen, dem offiziellen Abschlussfilm. In 9 Kurzgeschichten zeigen die renommiertesten thailändischen Regisseure die Hauptstadt aus interessanten Blickwinkeln. Als “Paris, je t’aime” – Liebhaber war ich natürlich sofort Feuer und Flamme und wollte unbedingt diesen Film sehen… was sich bei meiner ersten Nachfrage bei den Organisatoren als ziemlich unwahrscheinlich darstellte. “Invitation-only” …oder Presseausweis. Man konnte sich auf eine “Public-List” eintragen und auf einen freien Platz hoffen… Als Nummer 31 wurde ich von dem Listenverwalter aber schon beinahe ausgelacht.

Am Abschlusstag des Festivals war ich dann eine Stunde vor Filmbeginn im Kino, um nochmal nachzufragen… man verwies mich wieder an den Listenverwalter… im Starbucks setzte sich ein amerikanischer Journalist zu mir, der sagte, dass er jedes Jahr auf dem Festival ist und es die Organisatoren noch nie geschafft hätten, den Abschlussfilm voll zu bekommen. Mehr als die Hälfte der Plätze sei nie belegt… ich hatte also wieder Hoffnung. Zudem wusste der Journalist, dass sich die Abschlusszeremonie mit dem Abschlussfilm überschneidet… und wenn Thais die Wahl hätten, würden sie lieber am Hotelbuffett relaxen als sich einen Film anzuschauen… :)

Etwas entfernt vom Organisationstisch bekam ich zufällig mit, dass ein Presseteam eine Karte zu viel erhalten hatte… was natürlich ein super Einstieg für ein kurzes Gespräch war. Der Abschieds-Handschlag des Fotografen beinhaltete die verdeckte Kartenübergabe… :) Yeah! Konnte mein Glück kaum fassen und freute mich schon auf 247 (kostenlosen) Minuten in den bequemen Sesseln – keine 20 Sekunden später sprach mich plötzlich eine der Helferinnen an… und steckte mir ebenfalls eine Karte zu. :D

Meine überschüssige Karte überreichte ich dann (wieder per Handschlag) an eine 3-er Gruppe bestehend aus Vanda (Thai/US), Luke (Neuseeland) und JC (USA). Vanda arbeitet als Englischlehrerin, JC studiert und gibt Englisch-Nachhilfe und Luke hat ein halbes Jahr Südostasien hinter sich und bewirbt sich gerade ebenfalls für einen Lehrerposten in Bangkok.

Dank diesen neuen Kontakten hatte ich zum Abschluss noch 2 sehr nette Partyabende und lernte viele Leute kennen, die hier hängen geblieben sind, bzw. gerade studieren oder ein Praktikum machen… wodurch der Abschied noch ein wenig schwerer fällt. Nichtsdestotrotz geht es in etwa 2h zum Flughafen und mit dem A380 nach Dubai, wo mich 8h Aufenthalt erwarten. Montag Mittag habe ich dann wieder deutschen Boden unter den Füßen.

Wie so oft während meiner Reise kommt zufällig die passende Musik zur passenden Zeit; eine Frauenstimme säuselt gerade über den Lautsprecher “it’s hard to say goodbye”. Gestern kam hier (im True Internet Café) irgendwas mit “i’ll leave tomorrow”… :D

Mir fällt kein gescheites Schlusswort für den letzten Beitrag aus Thailand ein… es war einfach unbeschreiblich schön hier. Ich freue mich sehr auf euch, das schwarz-gelbe-Deutschland, ein Leben ohne 7eleven, 13 Grad, …
- ich freue mich wirklich sehr auf euch. ;)

Mit einem letzten Gruß aus diesem wunderschönen Land und dieser Wahnsinnsstadt…
/sebi


Ein Kommentar bisher, vielen Dank für Ihre Unterstützung.

  1. Joachim says:

    ???????????????????????, ????????????? ! Liebe Grüße, Ulrike und Joachim



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